Ausstellung "Magdalena und Schechina: Zur Bildhaftigkeit
mystischer Konfigurationen des Weiblichen"


26. Mai 2003 - 6. Juni 2003
Anlässlich des Ökomenischen Kirchentages zeigte die Stiftung Brandenburger Tor in Zusammenarbeit mit Ha' Atelier Bilder des chilenischen Malers Claudio Lange.

Diese dokumentieren farbige Facetten der Maria Magdalena: Hure, Geliebte/Braut Gottes, Verkünderin des Wortes, Zeugin der Unsterblichkeit.
In der Figur der Maria Magdalena berühren sich Eros und Thanatos, Weibliches und Männliches, Sakrales und Weltliches, Blut und Buch, Subversion und Treue.

In der Vernissage zur Ausstellung am 25. Mai folgt die Werkstatt für Philosophie und Kunst auf innovative Weise den Spuren von Bild und Wort, Sprache und Tanz, Jüdischer Mystik, Zwölfton, und Hohem Lied.

Inmitten einer polarisierten Welt werden die Bilder der Magdalena Anlass zum Nachdenken über die gescheiterte Konfigurationen der Autonomie des Weiblichen und über die Widerständigkeit der Unübersetzbarkeit des Fremden.

Ha'Atelier - Werkstatt für Philosophie und Kunst
Im September 2001 haben einige führende Wissenschaftler, Künstler und Intellektuelle aus Europa, USA, Lateinamerika und Israel in Berlin eine Internationale Gesellschaft für jüdische Kulturwissenschaften gegründet. Initiatorin von Ha'Atelier ist Almut Sh. Bruckstein, Professorin für jüdische Philosophie z.Zt. an der Freien Universität Berlin. Ziel der Werkstatt ist die Schaffung einer akademischen und künstlerischen öffentlichen Präsenz, mittels derer es gelingt, jüdische und islamische Traditionen in die europäischen literarischen und performativen Künste zu integrieren, und diese Integration im öffentlichen Raum zu inszenieren.

Claudio Lange,
geboren in Santiago de Chile, studierte in Chile und Deutschland Religionswissenschaften. 1973 flieht er aus Chile und erhält Rückkehrverbot. Seit 1975 lebt er als freier Künstler in Berlin und Andalusien.

farbige Facetten der Maria Magdalena


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Magdalena und Schechina
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